
Dies ist mein ganz persönliches Statement zur Killerspiel-Debatte. Ich habe es vor kurzem auf meiner Internetseite www.karpfenschleuder.de veröffentlicht. Bitte fühlt Euch frei, den Videolink großzügig zu verteilen! Je mehr Leuten die Augen geöffnet werden, desto besser ist es für uns alle!
#30 - Top Rated (All Time) - Film & Animation - Germany
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DANKE!!!
Aus gegebenem Anlass:
Ich habe einige E-Mails von Schülern erhalten, die das Video im Rahmen eines Referates o.ä. ihrer Klasse vorstellen wollten. Dies ist natürlich ausdrücklich erlaubt! Eine Flashversion mit synchronem Sound und Bildern in höherer Auflösung, befindet sich auf meiner Homepage. Sofern Ihr die URL am unteren Bildrand, sowie am Ende des Videos nicht entfernt, dürft Ihr es vorführen, wo Ihr möchtet. Eine Benachrichtigung darüber ist nicht nötig. Wenn Ihr mich dennoch darüber informieren möchtet, so steht Euch dies natürlich frei.
Nun noch etwas in eigener Sache:
Die Reaktionen auf mein Video, waren zu gefühlten 95% positiv. Da ich in den Weiten des Internets jedoch auch lesen musste, wie sich einige höchst konservative Menschen besorgt darüber ausließen, ich würde mit dem Video erreichen wollen, Amokläufer aus der Täter- in die Opferrolle zu drängen, möchte ich diese Behauptung an dieser Stelle gerne entkräften bzw. relativieren.
Nein, es geht mir nicht darum, Amokläufer letzten Endes in ein sympathisches Licht zu rücken. Ich wehre mich lediglich mit Händen und Füßen dagegen, dass die Vermenschlichung von Massenmördern und ähnlichem in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema darstellt. Ich glaube fest daran, dass jeder auf diesem Planeten nach bestem Wissen und GEwissen handelt. Ob wir dies nachvollziehen können, sei mal dahingestellt. Fakt bleibt jedoch: Niemand wird "böse" geboren. Der gleiche Mensch, der heute Amok läuft, wäre innerhalb eines komplett anderen Umfelds vielleicht ein reicher Geschäftsmann mit Hang zum Buddhismus, Frau und Kinder, so wie einem kleinen Häuschen im Grünen geworden. Der Kontakt zu sogenannten "Killerspielen" hat damit herzlich wenig zu tun. Wenn die Gegenpartei damit argumentiert, dass sich seelisch angeknackste Menschen mit den Inhalten solcher Spiele identifizieren könnten, dann sollte sie sich in erster Linie fragen, wie es überhaupt dazu kam, dass aus dem einst so fröhlichen Geschöpf auf Mutter Erde, plötzlich ein psychisches Wrack wurde. Selbst wenn es so sein SOLLTE, dass Computerspiele ihren Teil zur Kreativität von abnormalen Gewaltfantasien beitragen, so muss man sich dennoch eingestehen, dass man - je weiter man zurück geht - irgendwann kein Spiel der Welt mehr für die AUSGANGSSITUATION verantwortlich machen kann. Und genau dort sollten Politiker ansetzen. Man nennt es "Das Problem bei der Wurzel packen". Und das nicht umsonst.
Näher darauf einzugehen, dass mir teilweise vorgeworfen wurde, ich hätte keine Ahnung von Politik, da ich sie in Verbindung mit Wörtern wie "Kaspertheater" bringe, erspare ich mir jetzt mal. Wir reden hier von einem durch und durch sarkastischem Statement, welches mit simplen Zeichnungen (bis hin zu Strichmännchen) unterlegt wurde. Wer allen Ernstes die Ansicht vertritt, er könne daraus Rückschlüsse auf mein politisches Denken ziehen, hat sich leider geirrt.
An all diejenigen, denen das Statement gefällt: Danke für die Aufmerksamkeit und den Support.